Der architektonische Ausdruck des Gebäudes wird geprägt durch ein kraftvolles, robustes Volumen.
Gestockte, helle Betonelemente gliedern den Baukörper und tragen seine innere Struktur nach außen. Die industrielle, loftartige Betonfassade und die besonderen Qualitäten der Architektur liegen im detailgenauen Umgang mit dem Bauvolumen.
Kraftvolle Bögen, deren Formensprache an die Eingänge der alten Schlachthofgebäude angelehnt ist, akzentuieren die Erdgeschosszone mit dem tief eingeschnittenen Eingang und den Studionutzungen.
Die Bögen ziehen sich als einladende Geste tief ins Gebäudeinnere bis hin zur Flurzone.
Es werden über alle Geschosse nicht nur tiefe Einblicke, sondern teilweise sogar Durchblicke durch das neue offene Kreativwirtschaftszentrum ermöglicht.
In den Obergeschossen stehen große, geschosshohe Öffnungen an beiden Längsseiten in einem spannungsreichen Zusammenspiel zu den tiefen Einschnitten an den kurzen Gebäudeseiten mit der Fassadenbegrünung, die die gesamte Fassade mit ca. 28% bedeckt. So steht das neue Kreativwirtschaftszentrum wie selbstverständlich als markanter und zentrumsbildender Baustein im heterogenen Schlachthofgefüge.
Es gibt keine Rückseite am Gebäude.
Die gewählte Fassadengestaltung verleiht dem Gebäude ein Gesicht nach allen vier Seiten hin.

Realisierung: ab 2018
Wettbewerb: 1.Preis
LHP: 1-9
BGF: 3.980 m²
BRI: 13.740 m³
Bauherr: Karlsruher Fächer GmbH & Co. KG
Ort: Karlsruhe
Fotos: Steimle Architekten BDA

KWZ Karlsruhe